IG Lebenszyklus Bau: Kultur als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor

Jury Lebenszyklus Award_IG Lebenszyklus Bau_DELTA

Unter dem neuen Namen „IG Lebenszyklus Bau“ schließt der 2012 als IG Lebenszyklus Hochbau gegründete Verein zur Optimierung von Prozessen in der Bauwirtschaft ab sofort den gesamten Infrastrukturbereich mit ein. Der Hochbau  könne vom Tiefbau lernen, so Walter Purrer, Vorstandsmitglied der IG Lebenszyklus Bau und Sprecher der Initiative Kulturwandel Bau: „Der weltweite Erfolg der >Neuen Österreichischen Tunnelbauweise< liegt nicht nur an der Technik, sondern sehr wesentlich auch an der gelebten Projektkultur. Erfolg und Win-Win kann so für alle erreicht werden.”

Dem Thema “Kultur als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor” widmet sich 2016 auch eine von Wolfgang Kradischnig, DELTA, geleitete Arbeitsgruppe im Rahmen des Vereins. “Wir werden die wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren von kooperativer Projektabwicklung anhand von konkreten Projektbeispielen herausarbeiten. Natürlich werden hier auch Projekte aus dem Tiefbau eine Rolle spielen, das wird ein spannender Austausch,” kündigt Kradischnig an.

Kampagne Change the Business

Mit der österreichweiten Kampagne “Change the business“ tritt die IG Lebenszyklus Bau 2016 zudem den Beweis an, dass eine ergebnisorientierte Organisation, eine partnerschaftliche Projektkultur und lebenszyklusorientierte Prozesse zu ökonomisch, funktional und ökologisch optimierten Gebäuden führen: Noch bis Ende Mai können Bauherren ihre Projekte – 2016 vorerst im Hochbau – für den erstmals ausgeschriebenen Lebenszyklus-Award einreichen und an einer kostenfreien E-Learning-Plattform zum Thema teilnehmen (Start: 11. April 2016). Informationen dazu finden Sie hier.

Die Jury:
Bewerten erstmals Bauprojekte nach ihrer Organisations-, Kultur- und Prozessqualität – die Jurymitglieder des Lebenszyklus Awards (v.l.n.r.): Oliver Sterl, RÜDIGER LAINER + PARTNER Architekten ZT; Manfred Völker, Siemens Gebäudemanagement &amp; -Services; Stephan Heid, Heid Schiefer Rechtsanwälte; Simone Rack, 4dimensions; Wolfgang Kradischnig, DELTA; Christoph M. Achammer, TU Wien, ATP architekten ingenieure (Juryvorsitz); Sarah Richter, Plattform innovative Gebäude; Karl Weidlinger, SWIETELSKY; Claudia Hübsch, Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik; Karl Friedl, M.O.O.CON. (Jurymitglied Hannes Warmuth, ÖGUT, klimaaktiv Bauen und Sanieren, war leider erkrankt)

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